Weiterentwicklung des Ringenspezifischen Leistungs Tests
Der ringenspezifische Leistungstest (RLT; Lüdemann et al., 2016) ist ein fester Bestandteil der komplexen Leistungsdiagnostik im Junioren- und Spitzenbereich des Deutschen Ringer-Bunds (DRB). Im Verlauf der vergangenen Wettkampfjahre zeigte sich, dass es aufgrund der hohen Belastung des Rumpfs vereinzelt zu Überbelastungserscheinungen des Stütz- und Bewegungsapparates im Bereich der Lendenwirbelsäule kam. Hervorgerufen wurden diese vorrangig durch die zum Teil beanspruchungsbedingt aufgetretene unfunktionelle Bewegungsausführung beim „Ausheben“ im Zusammenhang mit der entsprechenden Belastungshöhe sowie durch die Belastungsfolge innerhalb des Kreistests. Ziel der Testweiterentwicklung war eine angemessene Belastungsanpassung, die zum einen die Anforderungen der Sportart berücksichtigt und mit der zum anderen ungewollte Beanspruchungsfolgen vermieden werden können.
Erstellt im Rahmen der IAT-Ergebniskonferenz 2024.
Stand: 2024