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Modifikation des Kanuergometers für die Ausdauerleistungsdiagnostik im Parakanu




Die Wettkämpfe im Parakanu werden über eine Strecke von 200 m in zwei Bootsklassen (Kajak und Va‘a) in Abhängigkeit des Beeinträchtigungsgrades in jeweils drei Startklassen ausgetragen. Dabei ist das Va’a ähnlich einem Auslegerkanu mit einer etwa 20 cm höheren Sitzposition als im Kajak und wird mit einem Stechpaddel gefahren. Die Parakanut*innen nutzen entsprechend ihrer Beeinträchtigungsart höchst individuell angefertigte Sitze, um eine ausreichende Stabilität der Sitzposition zu ermöglichen. Aufgrund dieser Individualität sind derzeit keine standardisierten Ausdauerleistungsdiagnostiken für alle Parakanut*innen auf einem Kanuergometer vergleichbar zum Kanurennsport möglich. Daher war es Ziel dieses Projekts, ein Kanuergometer zu modifizieren, sodass eine sportartspezifische Ergometrie für alle Parakanut*innen jeglicher Beeinträchtigungsgrade und Bootsklassen ermöglicht wird.

Erstellt im Rahmen der IAT-Ergebniskonferenz 2024.

 

Autor: S. Törpel & P. Junghanns
Stand: 2024
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