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Geschlechtsspezifischer Vergleich ausgewählter Risikofaktoren für Kreuzbandverletzungen im Feldhockey




Durch viele Richtungswechsel und Abbremsbewegungen im Feldhockey treten vermehrt Verletzungen der unteren Extremität insbesondere des Knie- und Sprunggelenks auf. Dabei gehören Risse des vorderen Kreuzbandes (VKBR) zu den schwerwiegendsten aller Verletzungen und sind oft mit langen Ausfallzeiten, Operationen und einem erhöhten Risiko für Re-Rupturen verbunden. In Spielsportarten haben Frauen im Vergleich zu Männern ein zwei- bis sechsfach erhöhtes Risiko für VKBR. VKBR entstehen meistens ohne direkten Gegner*innenkontakt und in Situationen mit Abbremsbewegungen oder schnellen Richtungswechseln. Bei diesen Bewegungen spielen die exzentrische Kraftfähigkeit der ischiocruralen Muskulatur (Hamstrings) und die Gleichgewichtsfähigkeit eine wichtige Rolle. Darüber hinaus kann das Risiko für VKBR von Rückenschmerzen beeinflusst werden. Ziel dieses Projektes ist die Überprüfung der Eignung der Nordic Hamstring Exercise (NHE), des Y-Balance-Tests (YBT) und eines Rückenschmerz-Fragebogens zur Identifikation von Hockeyspieler*innen mit erhöhtem Risiko für VKBR.

Erstellt im Rahmen der IAT-Ergebniskonferenz 2024.

 

Autor: E. M. Kirschbaum, K. Heyde & R. Windisch
Stand: 2024
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