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Anthropometrie im Gewichtheben




Gegenstand des Projektes war es, den Einfluss der Segmentlängen und der Segmentlängenverhältnisse auf die sportartspezifische Leistung und Technik im Gewichtheben zu analysieren. Zunächst musste eine geeignete Messmethode erarbeitet werden, mit der Erhebungen bei Weltmeisterschaften durchgeführt werden konnten. Eine zweidimensionale Messmethode zur Erfassung der Segmentlängen (Oberarm, Unterarm, Rumpf, Oberschenkel, Unterschenkel) wurde entwickelt und anschließend auf ihre konkurrente Validität und Test-Retest-Reliabilität überprüft. Der zugrundeliegende Datensatz wurde auf der Weltmeisterschaft 2022 in Bogotá (Kolumbien) erhoben. Der Einfluss der Segmentlängen bzw. der Segmentlängenverhältnisse wurde sowohl für die absoluten Segmentlängen, als auch für die (zum Körpergewicht) relativierten Segmentlängen vorgenommen. Um den Einfluss des Körpergewichts sowohl auf die Segmentlängen, als auch auf die Hantelparameter (vertikale Geschwindigkeits- undKraftparameter) zu eliminieren, wurden die Daten, welche dem Einfluss des Körpergewichts unterliegen logarhitmisch transformiert. Sowohl für die absoluten, als auch die relativen Segmentlängen wurden Cluster (k-means-Methode) gebildet, um mögliche Körpertypen zu finden, welche die sportartspezifische Technik beeinflussen könnten. Die gefundenen Cluster dienten als Gruppierungsvariable zur Überprüfung von möglichen Unterschieden in den kinematischen Hantelparametern mittels t-Tests.

Erstellt im Rahmen der IAT-Ergebniskonferenz 2024.

 

Autor: H. Lenz & D. Blenke
Stand: 2024
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