Akute Effekte von VO2max-Intervallen
Um in der Wettkampfphase möglichst wettkampfspezifisch zu trainieren, aber dennoch die physiologische Grundlage im Sinne der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max ) nicht zu vernachlässigen, setzen Trainer*innen im Mittelstreckenlauf oftmals kurze, aber schnellere Intervallläufe zum VO2max -Training ein. Studien zeigen, dass kurze Intervallläufe (< 60 s) bei gleicher Intensität im Gegensatz zu den in der Theorie empfohlenen langen Intervallläufen (2-4 min) weniger geeignet sind, um eine hohe Trainingszeit über 90 % der VO2max innerhalb des Trainingsprogramms zu generieren. Ob kürzere, aber schnellere VO2max -Intervalle den Unterschied zu langen VO2max -Intervallen aufheben, ist fraglich. Ziel der Arbeit ist es, kurze VO2max-Intervalle mit erhöhter Intervall- sowie Pausenintensität hinsichtlich der akkumulierten Zeit über 90 % der VO2max (t90%VO2max ) mit langen VO2max -Intervallen zu vergleichen und die akuten physiologischen, biomechanischen und regenerationsspezifischen Effekte beider Programme zu analysieren.
Erstellt im Rahmen der IAT-Ergebniskonferenz 2024.
Stand: 2024