Vor Vertreterinnen und Vertretern der Medien, gemeinsam mit Partnern der Spitzenverbände und der Sportpolitik zeigten IAT und FES, wie sie die deutschen Athletinnen und Athleten auf dem Weg zu den Winterspielen in Italien begleiten. Das IAT betreut fünf Spitzenverbände in neun Sportarten – von Skisprung über Skeleton bis Para Biathlon.
Gemeinsam auf dem Weg zu den olympischen und paralympischen Winterspielen
Ingo Sandau, stellvertretender Direktor des IAT, wies mit Blick auf eine deutsche Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele darauf hin, dass auch in Italien aller Voraussicht nach der sogenannte Ausrichter-Effekt deutlich werden wird: „Unter anderem hat Italien 2023 in seiner Verfassung ein Sportgesetz etabliert. Dort ist also aus sportlicher und politischer Sicht der Wille da, das unbedingt zu machen. Es ist davon auszugehen, dass für das Ausrichterland wieder eine Leistungssteigerung zu vergangenen Spielen zu verzeichnen ist, die sehr wahrscheinlich auch nachhaltig sein wird.“
Die Veranstaltung gliederte sich in drei Podiumswellen: Nach den IAT- und FES-Direktoren Michael Nitsch und Dr. Ingo Sandau diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus dem Spitzensport. Mit dabei waren unter anderem Dr. Andre Sander (Vorstand Leistungssportentwicklung BSD), Olympiasiegerin Lisa Buckwitz (Bob), Cheftrainer Christian Baude (Skeleton), Karlheinz Waibel (Bundestrainer Wissenschaft DSV), Ralf Rombach (Bundestrainer Para Ski nordisch) sowie Idriss Gonschinska (Vorstandsvorsitzender DBS).
Karlheinz Waibel (Bundestrainer Wissenschaft DSV) griff in der Diskussion auch das neu im IAT/FES-Zukunftskonzept erarbeitete Leitmotiv auf: „Ich finde die neu formulierte Vision der Institute „Unser Wissen schafft Gold“ sehr anspruchsvoll. Und das muss es auch sein, wenn wir gemeinsam unseren Aufgaben gerecht werden wollen, die wir als Verbände und die Unterstützungsinstitute haben. Sich eine Vision zu geben, daraus eine Mission abzuleiten, das hat mich sehr beeindruckt. Darum freuen wir uns jetzt auf die Zusammenarbeit, denn das braucht ja auch unsere Unterstützung als Verbände.“
In der dritten Welle kamen Mitglieder des Sportausschusses des Deutschen Bundestages zu Wort, darunter Jens Lehmann (CDU/CSU), Tina Winklmann (Die Grünen), Christian Görke (Die Linke) und Philipp Hartewig (FDP). „Gerade jetzt mit Blick auf die Spiele in Zeiten, wo die Menschen zusammenrücken, ist es wichtig, dass wir Gemeinsamkeiten erleben können und das ist definitiv spätestens ab dem 6. Februar so weit. Wir brauchen diese Leidenschaft - am IAT und FES arbeitet niemand, der nicht dann auch vor dem Fernseher sitzt und mitfiebert. Deswegen ist Hochleistungssport für uns so wichtig“, betonte Tina Winklmann.
Von der Pressekonferenz zu Fachgesprächen und Rundgängen
Nach der Pressekonferenz folgten acht themenspezifische Talkrunden zu den einzelnen Wintersportarten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IAT und der FES diskutierten gemeinsam mit den Podiumsgästen und Medienvertreter*innen über sportartspezifische Herausforderungen und Lösungsansätze. Abschließend ermöglichten Rundgänge durch das FES einen direkten Einblick in die praktische Arbeit der Institute.
Die Zahlen im Blick: 116 Medaillenentscheidungen bei Olympia
Vom 6. bis 22. Februar 2026 stehen bei den Olympischen Winterspielen 116 Medaillenentscheidungen in 16 Sportarten an. Die Paralympischen Winterspiele folgen vom 6. bis 15. März mit 79 Entscheidungen in sechs Sportarten. Der Deutsche Olympische Sportbund strebt eine Platzierung unter den Top 3 in der Nationenwertung an.
Wie die Spiele konkret für führende Wintersportnationen ausgefallen sein werden und welche Strategien anderer Länder auch für Deutschland relevant sein könnten, betrachten die Länderanalysen des IAT genauer. Diese wissenschaftlichen Auswertungen zu Italien, Schweden, Schweiz, Kanada und den Niederlanden werden voraussichtlich ab Mai 2026 veröffentlicht.






